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Gesundheitliche Gefahren durch Terahertz-Strahlen der Nacktscanner unwahrscheinlich

Wenn vom "Nacktscanner" die Rede ist, taucht auch immer die Frage der gesundheitlichen Gefahren durch die Terahertz-Strahlen auf. Die Terahertz-Strahlung soll die Menschen an Sicherheitskontrollstellen bis auf die Haut durchleuchten. Wie die Apotheken Umschau berichtet, befinden sich die Terahertz-Strahlen in Hinblick auf biologische Auswirkungen noch in der Erforschung. Dr. Jens Soetebier von der Terahertz-Forschungsgruppe der Ruhr-Universität Bochum geht aber davon aus, dass gesundheitliche Gefahren durch den Einsatz der Nacktscanner unwahrscheinlich sind.

Anders als die potentiell krebserregenden Röntgenstrahlen, berühren die Terahertz-Strahlen nur die oberste Hautschicht. Beim Einsatz des Nacktscanners durchstrahlen die Terahertz-Strahlen zwar Papier, Kleidung und Kunststoffe, nicht aber den menschlichen Körper. Die Scanner können Terahertz-Strahlen in Richtung Körper senden. Die vom Körper zurückgeworfene Strahlung inklusive der natürlich abgegebenen Terahertz-Strahlung wird dann analysiert. So werden versteckte Gegenstände sichtbar gemacht. Außerdem können Rückschlüsse auf das Material versteckter Gegenstände gezogen werden.

Eine endgültige Aussage zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit wollen die Forscher erst nach Abschluss der Studien treffen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger unterstreicht gegenüber der Apotheken Umschau, dass solche Körperscanner nur zum Einsatz kommen düfen, wenn keine Gesundheitsgefahren von den Geräten ausgehen und die Intimsphäre vollständig gewährleistet wird.

Viele weitere Gesundheitsthemen finden Sie unter www.apotheken-umschau.de. Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" wird in den meisten Apotheken kostenfrei an die Kunden abgegeben.


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© D&K-Media / Apotheken Umschau / Veröffentlicht am 05.03.2010