Borreliose Scheidenblutung Reishi Grippaler Infekt Frühgeborene Osteoporose Tiefschlafphase Schwangerschaft Fehlgeburt Rauchen abgewöhnen Vorsorgevollmacht gesunder Schlaf Bindehautsack Nierenversagen bei Diabetikern Herzleiden Brustkrebs

Behandlung von Herzinfarkten mit Stammzellen aus körpereigenem Fett

Wurde abgesaugtes Fett bisher achtlos weggeworfen, ist das immense therapeutische Potenzial von aus dem Fettgewebe gewonnenen Stammzellen im Moment Gegenstand mehrerer klinischer Studien. DDr. Karl-Georg Heinrich, Experte für Ästhetische Medizin und Anti-Aging aus Wien: "Wir setzen körpereigene Stammzellen, gewonnen durch Fettabsaugungen mit Mikrokanülen, bereits jetzt erfolgreich zur Behandlung von Gewebsdefekten, bei der Brustvergrößerung und zur Hautverjüngung ein."

Fett ist eine der reichsten Quellen an regenerativen Zellen im Körper. Es enthält neben adulten Stammzellen auch andere wichtige Zelltypen, von denen sich zeigte, dass sie die Durchblutung in geschädigtem Herz-Muskel-Gewebe erhöhen.

"Eine große Herausforderung bei kardiovaskulärer Zelltherapie ist, über eine ausreichende Zahl an Stammzellen und regenerativen Zellen zu verfügen", sagte Francisco J. Fernández-Avilés, Leiter des Department of Cardiology am Hospital Universitario Gregorio Marañón und einer der Forscher am APOLLO-Versuch. "Bis jetzt haben wir mehrere Patienten mit chronischer Ischämie behandelt und wir konnten eine ausreichende Menge an körpereigenen Zellen in Echtzeit vorbereiten".

Beim APOLLO-Versuch handelt es sich um einen randomisierten, Placebo-gesicherten Versuch mit 48 Patienten, der bei Steigerung der Dosis Sicherheit und Machbarkeit der Behandlung von Herzinfarkten mit körpereigenen Stammzellen untersuchen soll. Der Versuch wird an mehreren Zentren durchgeführt.

Stammzellen, die bei kosmetischen Fettabsaugungen aus dem körpereigenen Fett des Patienten gewonnen wurden, könnten für eine breite Palette von akuten und chronischen Organerkrankungen eingesetzt werden.


Linktipps



© Clinic DDr. Heinrich über ddp direkt / Veröffentlicht am 27.03.2008