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Wundbehandlung mit Tyrosur: Kann man einer Narbenbildung vorbeugen?

Ein Schnitt, eine Schürfwunde, ein Kratzer - eine bleibende Erinnerung? Ob nach einer Verletzung eine Narbe zurückbleibt, hängt nicht von der Art der Wunde, sondern von ihrer Tiefe ab. Einer Narbe kann man daher nicht immer vorbeugen. Den Komplikationen, die eine Narbenbildung negativ beeinflussen, allerdings schon. Und hier steht an erster Stelle die Wundinfektion.

Eine Infektion stört den Wundheilungsprozess

Durch eingedrungene Keime und Bakterien kann sich eine offene Wunde entzünden. Typische Zeichen hierfür sind Rötung, Schwellung und vor allem auch Schmerzen. Die erste Phase der Wundheilung (Reinigungsphase) verlängert sich, Wundverschluss und Wundheilung werden dadurch verzögert - das Risiko einer Narbenbildung steigt.

Einmal vernarbtes Gewebe wird nie wieder so kräftig wie gesundes. Dr. Guido Siebenhaar, Wundexperte aus Köln: "Das ursprünglich komplex verflochtene Kollagen wird durch simple, dichte Kollagenbündel ohne Hautanhangsgebilde wie z.B. Haare ersetzt. Dieses neue Gewebe unterscheidet sich in seiner Struktur also völlig vom Ausgangsgewebe."

Eine optimale Wundversorgung kann einer Narbenbildung vorbeugen

Damit keine sichtbare Narbe auf der Haut zurückbleibt, muss eine Wundinfektion direkt richtig behandelt bzw. dieser schon im Vorfeld entgegengewirkt werden. Spezielle Lokalantibiotika mit dem Wirkstoff Tyrothricin (z.B. Tyrosur, Apotheke) wirken gleich zweifach: Sie bekämpfen Entzündungserreger direkt an der betroffenen Hautstelle und fördern die körpereigene Heilung. Entzündungszeichen gehen zurück, die Bakterien werden beseitigt und die Wunde kann schnell abheilen - ohne Narben zu hinterlassen.



© Medicalpress / Yupik PR GmbH / Veröffentlicht am 10.01.2011