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Tipps im Kampf gegen Kopfläuse

"Mama, das juckt!" Gerade jetzt nach den Sommerferien sind Läuse wieder ein lästiges Thema. Denn: "Beim Spielen in Ferienlager oder Urlaub steckt der Nachwuchs die Köpfe meist häufiger zusammen als sonst", erklärt DAK-Sprecherin Claudia Ernst. "Nach den Ferien steigt in Schulen und Kitas dann die Übertragungsgefahr." Einer Studie der Charité Berlin zufolge gehören Kopfläuse zu den häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern zwischen acht und zwölf Jahren. Demnach müssen sich jedes Jahr rund 600.000 Grundschulkinder mit den kleinen Krabbeltieren herumplagen. Im Grunde eine harmlose Sache - ist jedoch der eigene Nachwuchs betroffen, sind viele Eltern verunsichert: "Kopfläuse sind nach wie vor ein Tabu-Thema. Dabei hat die Erkrankung nichts mit mangelnder Hygiene zu tun", betont die DAK-Sprecherin. Ihr wichtigster Tipp: "Ruhig Blut im Umgang mit den kleinen Vampiren!"

Sofortmaßnahmen bei Läuse-Alarm

Bestätigt sich der Krabbel-Verdacht, wissen viele Eltern nicht, was als Erstes zu tun ist. "Zunächst sollten Erzieher und Lehrer informiert werden", rät Claudia Ernst von der DAK. "Eine dauerhafte Plage ist jedoch nicht zu befürchten, wenn die Kleinen sofort behandelt werden. Schon einen Tag später sind sie wieder startklar." Dabei darf natürlich die zweite Behandlung nach acht bis zehn Tagen nicht vergessen werden. Nur so werden die kleinen Blutsauger restlos vertrieben. In jedem Fall sollte in Kita oder Schule eine schriftliche Bestätigung eingereicht werden. Manche Einrichtungen wünschen sich stattdessen ein ärztliches Attest. Die DAK-Sprecherin rät, auch die Eltern von Spielkameraden zu informieren. So kann eine weitere Verbreitung verhindert werden. Bei alledem entscheidend: "Bleiben Sie ruhig und geben Sie Ihrem Kind auf keinen Fall das Gefühl, sich schämen zu müssen. Kopfläuse sind zwar unangenehm, aber weder unhygienisch noch peinlich", so Claudia Ernst.

Keine Chance für kleine Sauger

Bei der Behandlung ist dann Konsequenz gefragt. Eine Kombitherapie aus Läusemittel und Nissenkamm ist der sicherste Weg, um den Kopf von ungeliebten Zeitgenossen zu befreien. Wer nicht auf Insektizide zurückgreifen möchte - die durch Gift das Nervensystem der Krabbler lahm legen - hat jetzt die Wahl: "Seit dem 1. Juli 2008 werden auch giftfreie Mittel von den Krankenkassen erstattet. Fragen Sie vor dem Kauf am besten Ihren Arzt oder Apotheker", erklärt die DAK-Sprecherin. Bettwäsche, Handtücher und Kleidung müssen gründlich gereinigt werden. Dazu die Textilien einfach bei 60 Grad waschen. Nicht waschbare Gegenstände wie Haarbürsten oder Kuscheltiere sind nach drei Tagen im Gefrierfach wieder läusefrei. Übrigens: "Vorbeugen ist nicht möglich! Läusemittel also auf keinen Fall präventiv anwenden", warnt Claudia Ernst.


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© DAK / Mann beißt Hund Agentur für Kommunikation / Veröffentlicht am 11.09.2008