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Auch für Laien: die Diagnose auf den ersten Blick

Rote Wangen, Grübchen in den Fingernägeln, dünne Augenbrauen: Erfahrene Ärzte lesen aus solch unspektakulären Äußerlichkeiten auf einen Blick heraus, wie es um die Gesundheit eines Patienten steht. Vieles davon können aber auch Laien an sich selbst erkennen: Wie jeder Mensch sein körpereigenes Frühwarnsystem nutzen kann und sollte, erklärt die Gesundheitszeitschrift HEALTHY LIVING (EVT 20. Februar 2008) an vielen Beispielen in ihrer aktuellen Ausgabe.

Beispiel Fingernägel: Kleine Grübchen in der Oberfläche, aber auch ölige Verfärbungen gelten als Hinweis auf eine erhöhte Schuppenflechten-Anfälligkeit. Und weiße, undurchsichtige Nägel zeigen eine schwere Leberstörung an, etwa eine Fettleber.

Beispiel Haut: Blasse, wächserne Gesichtshaut, dazu helles Zahnfleisch und dunkle Augenringe weisen auf Eisen- oder Folsäuremangel hin. Ein schmetterlingsförmiger rotbrauner Fleck, der sich über beide Wangen zieht, entsteht bei vielen Frauen während der Schwangerschaft oder durch die Einnahme der Pille. Die Verfärbung ist harmlos und verschwindet meist wieder, sobald der Hormonhaushalt sich normalisiert. Manchmal deutet sie aber auch auf Lupus hin, eine seltene, erbliche Hautkrankheit.

Beispiel Augen: Wenn die Brauen lückenhaft wachsen und vor allem im äußeren Drittel dünner werden, kann eine Schilddrüsenunterfunktion oder Neurodermitis dahinterstecken. Geplatzte rote Äderchen im Auge können u. a. durch hohen Blutdruck entstehen. Liegt dagegen ein weißer Ring um die Iris, ist ziemlich sicher ein erhöhter Cholesterinspiegel die Ursache.

Dass Laien aufmerksam auf die kleinen Signale ihres Körpers achten sollten, bestätigt in HEALTHY LIVING der Experte Prof. Paul Unschuld von der Berliner Charité: "Die moderne Blickdiagnostik ist in der Schulmedizin als ergänzende Untersuchungsmethode durchaus anerkannt."


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© HEALTHY LIVING / (ots) news aktuell GmbH / Veröffentlicht am 19.02.2008