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Sehr gute Hörerfolge mit dem künstlichen Innenohr

Cochlea-Implantate ermöglichen stark Hörgeschädigten mittlerweile so gutes Hören, dass Experten zunehmend zu einem frühzeitigen Einsatz raten. In einer Operation platzieren die HNO-Chirurgen Elektroden in der Schnecke des Innenohres. Sie gibt von außen weitergeleitete Töne an den Hörnerven weiter. Zur Zeit bekommen rund 1200 Patienten pro Jahr diese Hörhilfe. Aber für bis zu 5000 Deutsche wäre sie jährlich angebracht, sagt Joachim Müller-Deile von der Universitäts-HNO-Klinik Kiel in der "Apotheken Umschau".

Hören mit dem Implantat unterscheidet sich zwar immer noch stark von natürlichen Höreindrücken. Haben sich die Patienten aber erst einmal an den Ersatz gewöhnt, können sie Gesprächen wieder folgen, telefonieren und Umweltgeräusche richtig einordnen. Einige genießen sogar wieder Musik. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn der Einsatz erfolgt, bevor jemand ganz taub ist. Keine Zeit verlieren darf man bei taub geborenen Kindern, sagt Joachim Müller von der Universität Würzburg: "Sie sollten so früh wie möglich mit Chochlea-Implantaten versorgt sein. Dann haben sie gute Chancen auf einen normalen Spracherwerb."

Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 2/2008 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.


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© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG. / (ots) news aktuell GmbH / Veröffentlicht am 09.02.2008