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Alzheimer: Frühe Diagnose hilft, die Zukunft zu planen

In der Anfangsphase einer Alzheimererkrankung wollen Betroffene und deren Angehörige häufig der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen. "Dabei sollte sich niemand scheuen, darüber zu reden, wenn erste Symptome auftreten", sagt der Diplom-Sozialpädagoge Carsten Brandenberg aus der Memory-Clinic des Essener Elisabeth-Krankenhauses. "Ein Besuch in einer Einrichtung wie der unseren bringt Gewissheit, ob es sich tatsächlich um diese Erkrankung handelt oder ob aufgetretene Gedächtnisstörungen andere Ursachen haben. Wird tatsächlich Alzheimer diagnostiziert, kann der Erkrankte die ihm nun noch verbleibende, bewusst zu erlebende Zeit besser planen und vieles für die Zukunft regeln. Auch die Angehörigen können sich so frühzeitig auf ihre künftigen Aufgaben vorbereiten. Gemeinsam sollten jetzt rechtliche und finanzielle Fragen mit Hilfe professioneller Berater geklärt werden. Neben dem Testament ist an eine Patientenverfügung zu denken. Sie legt fest, was passieren soll, wenn der Patient irgendwann nicht mehr in der Lage ist, medizinischen Maßnahmen zuzustimmen oder diese abzulehnen. Außerdem kann der Erkrankte eine Person des Vertrauens bevollmächtigen, für ihn zu handeln, wenn er es selbst nicht mehr kann. Betroffene und deren Angehörige sollten auch jetzt schon gemeinsam überlegen, was passieren soll, wenn der Patient nicht mehr allein leben oder zuhause gepflegt werden kann."


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© Elisabeth-Krankenhaus Essen / NED.WORK Agentur & Verlag GmbH / Veröffentlicht am 13.12.2007